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Checkliste: Website-Relaunch in 12 Schritten

12‑Schritte‑Plan für einen sicheren Website‑Relaunch: Analyse, Content‑Migration, SEO, Technik und Tests.
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Checkliste: Website-Relaunch in 12 Schritten

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Ihre Website ist veraltet? Ein Relaunch hilft, Sichtbarkeit, Nutzerfreundlichkeit und rechtliche Anforderungen zu verbessern. 57 % der Unternehmen planen innerhalb eines Jahres einen Relaunch – und das aus gutem Grund: Mobile-Optimierung, Ladezeiten und SEO sind entscheidend. Dieser 12-Schritte-Plan zeigt, wie Sie Ihre Website analysieren, optimieren und erfolgreich live schalten.

Schnellüberblick der Schritte:

  • Analyse der alten Website: SEO-Daten, Ladezeiten und Inhalte prüfen.
  • Ziele setzen: Klare Vorgaben wie mehr Leads oder bessere Rankings definieren.
  • Struktur planen: Flache Hierarchie, sprechende URLs und Priorisierung wichtiger Seiten.
  • Content migrieren: Inhalte aktualisieren, 301-Weiterleitungen einrichten.
  • Design optimieren: Mobile-First, schnelle Ladezeiten und klare Navigation.
  • Technik verbessern: CMS, Hosting, Sicherheit und Ladegeschwindigkeit.
  • SEO anpassen: Meta-Daten, Sitemaps und Core Web Vitals aktualisieren.
  • Vor dem Launch testen: Browser-Kompatibilität, Formulare und Tracking prüfen.
  • Performance überwachen: Nach dem Launch Rankings, Fehler und Nutzerverhalten analysieren.

Ein Relaunch ist mehr als ein neues Design – er ist die Basis für langfristigen Erfolg. Folgen Sie diesem Plan, um Ihre Website fit für die Zukunft zu machen.

Website-Relaunch in 12 Schritten: Kompletter Prozess von Analyse bis Launch

Website-Relaunch in 12 Schritten: Kompletter Prozess von Analyse bis Launch

Schritt 1: Überprüfen Sie Ihre bestehende Website

Ein erfolgreicher Website-Relaunch beginnt immer mit einer gründlichen Analyse. Nur so können Sie sicherstellen, dass funktionierende Elemente erhalten bleiben und Schwachstellen gezielt verbessert werden. Ohne eine solide Bestandsaufnahme riskieren Sie, wichtige SEO-Rankings zu verlieren oder bewährte Funktionen zu verschlechtern.

Traffic- und Performance-Daten analysieren

Nutzen Sie Tools wie Google Analytics, um herauszufinden, wie Besucher Ihre Website nutzen. Prüfen Sie Kennzahlen wie Besucherzahlen, Absprungraten und Verweildauer der letzten 12 Monate. Exportieren Sie eine Liste der Seiten mit dem höchsten organischen Traffic – diese müssen beim Relaunch unbedingt berücksichtigt werden.

Zusätzlich können Sie mit Google PageSpeed Insights die Ladegeschwindigkeit Ihrer Website messen. Deutsche Websites laden durchschnittlich in 2,6 Sekunden, doch bereits ab einer Sekunde Ladezeit springen viele Nutzer ab. Dokumentieren Sie die Core Web Vitals, um später sicherzustellen, dass Ihre Website nach dem Relaunch keine Leistungseinbußen erleidet.

SEO-Rankings und Suchmaschinen-Daten prüfen

Die Google Search Console gibt Ihnen Einblicke, welche Suchanfragen und Seiten die meisten Klicks und Impressionen erzielen. Besonders spannend sind Keywords, die aktuell auf Position 11–30 ranken. Hier schlummert oft ungenutztes Potenzial.

Ein Crawler wie Screaming Frog SEO Spider hilft Ihnen, eine vollständige URL-Liste zu erstellen und Fehler wie 404-Seiten oder defekte interne Links aufzudecken. Auch „Orphan Pages“ – also Seiten ohne interne Verlinkung – sollten identifiziert werden. Notieren Sie sich zudem alle Seiten mit Backlinks, da diese für die SEO-Performance besonders wichtig sind. Stellen Sie sicher, dass diese Links später durch korrekte 301-Weiterleitungen geschützt werden.

Inhalte und Benutzerfreundlichkeit evaluieren

Erstellen Sie eine Übersicht aller URLs und ergänzen Sie diese mit Daten wie Traffic, Absprungraten und Backlinks. Kategorisieren Sie jede Seite in eine der folgenden Kategorien:

  • Behalten: Seiten mit guter Performance.
  • Verbessern: Seiten mit Potenzial, aber schwachem Ranking.
  • Löschen: Veraltete Seiten ohne Traffic.
  • Weiterleiten: Seiten, die thematisch zusammengeführt werden können.

Prüfen Sie außerdem die Navigation, Buttons und Menüs Ihrer Website. Sind diese logisch aufgebaut und funktional? Technische Details wie Alt-Texte für Bilder und eine klare Überschriftenstruktur (H1-H6) sollten ebenfalls überprüft werden. Denken Sie daran, auch PDFs und Bilder zu analysieren – wenn bestimmte PDFs häufig aufgerufen werden, könnten diese in mobilfreundliche HTML-Seiten umgewandelt werden.

Nützliche Tools für die Analyse

Tool-Kategorie Empfohlene Tools Einsatzbereich
Traffic & Analytics Google Analytics, Matomo, Etracker Besucherzahlen, Absprungraten, Nutzerverhalten
Suche & SEO Google Search Console, Semrush, Ahrefs Keyword-Rankings, Indexierung, Backlinks
Technisch/Crawling Screaming Frog SEO Spider, SEOptimer URL-Struktur, Statuscodes, technische Audits
Performance/Speed Google PageSpeed Insights, Core Web Vitals Ladegeschwindigkeit, Mobile-Optimierung

Mit diesen Schritten und Tools schaffen Sie eine solide Basis für Ihren Relaunch und minimieren das Risiko, wichtige Daten oder Funktionen zu verlieren.

Schritt 2: Definieren Sie klare Ziele und eine Strategie

Ein Relaunch ohne klare Ziele ist wie eine Reise ohne Ziel – das Risiko zu scheitern ist hoch. Tatsächlich scheitern 95 % der Fälle an unklaren Vorgaben. Bevor Sie in Design, Technik oder Content investieren, sollten Sie sich deshalb die Zeit nehmen, Ihre Ziele präzise zu definieren.

Die SMART-Methode hilft dabei, messbare und umsetzbare Ziele zu formulieren: Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert. Statt vager Aussagen wie „Wir wollen mehr Sichtbarkeit“ könnten Sie klare Ziele setzen, z. B.: „Steigerung der qualifizierten Anfragen über das Kontaktformular um 20 % in den nächsten 6 Monaten“ oder „Reduzierung der Ladezeit von 2,6 auf unter 1,5 Sekunden bis zum 30.06.2026.“ Solche präzisen Vorgaben schaffen die Grundlage, um den Erfolg später objektiv zu bewerten. Zudem geben sie eine klare Richtung für alle weiteren Schritte, von der Gestaltung bis zur technischen Umsetzung.

Für deutsche KMU im Handwerk und der Industrie stehen oft folgende Ziele im Fokus:

  • Mehr Leads generieren: Weg von der reinen digitalen Visitenkarte hin zu einer Plattform, die gezielt Anfragen generiert.
  • Fachkräfte gewinnen: Eine ansprechende Karriereseite, die Talente anspricht und überzeugt.
  • Bessere Sichtbarkeit in Suchmaschinen: Besonders bei relevanten „Money Keywords“, die direkt Umsatz bringen.
  • Technische Optimierung: Schnelle Ladezeiten und mobile-first Ansätze, um den modernen Nutzeranforderungen gerecht zu werden.

„Ein Website-Relaunch ist mehr als ein neues Design. Es geht darum, wie Sie Ihr Geschäft am besten unterstützen können: ganzheitlich." – Hannes Kaltofen, Gründer & Geschäftsführer

Ein erfolgreicher Relaunch beginnt mit der Zusammenarbeit aller relevanten Abteilungen: Vertrieb, IT, Marketing und SEO-Experten sollten frühzeitig eingebunden werden. Gleichzeitig lohnt es sich, die Wettbewerber genau zu analysieren und Ihre eigenen Alleinstellungsmerkmale (USPs) klar zu definieren. Diese gemeinsame Zielsetzung sorgt dafür, dass alle an einem Strang ziehen – ein entscheidender Faktor für den Erfolg Ihres Relaunches.

Schritt 3: Planen Sie Content und Website-Struktur

Nachdem Sie in den ersten beiden Schritten die Analyse und Zielsetzung abgeschlossen haben, geht es nun darum, die inhaltliche Struktur Ihrer Website zu planen. Eine gut durchdachte Struktur bildet die Grundlage für einen erfolgreichen Relaunch. Ohne klare Informationsarchitektur können Besucher schnell den Überblick verlieren, und Suchmaschinen haben es schwer, Ihre Inhalte korrekt einzuordnen. Bevor Sie sich mit Design oder technischen Aspekten beschäftigen, sollten Sie daher die Seitenstruktur sorgfältig festlegen.

Erstellen Sie die Seitenstruktur

Eine flache Hierarchie ist hier entscheidend. Jede Unterseite sollte nicht mehr als vier Klicks von der Startseite entfernt sein. Das sorgt nicht nur für eine bessere Benutzerführung, sondern erleichtert auch Suchmaschinen das Crawling. Organisieren Sie Ihre Inhalte in thematische Cluster, die den Weg Ihrer Kunden logisch nachzeichnen – von der ersten Information bis zur Kontaktaufnahme.

Achten Sie auf sprechende URLs: Diese sollten kurz, lesbar und mit relevanten Keywords versehen sein. Vermeiden Sie kryptische Zeichenfolgen und nutzen Sie Bindestriche zur Worttrennung. URLs wie domain.de/leistungen/metallverarbeitung sind klarer und verständlicher. Planen Sie außerdem eine Breadcrumb-Navigation ein, damit Nutzer jederzeit wissen, wo sie sich auf Ihrer Website befinden.

Um Layout und Hierarchie zu visualisieren, sind Wireframes ein hilfreiches Werkzeug. Greifen Sie auf Ihr Content-Audit aus Schritt 1 zurück und teilen Sie bestehende URLs in vier Kategorien ein: Behalten, Verbessern, Löschen und Weiterleiten. Die Leistungsdaten aus der Analyse helfen Ihnen, die Seitenstruktur gezielt anzupassen. Für jede geänderte oder gelöschte URL sollten Sie eine 301-Weiterleitung einrichten, um Ihre bestehenden SEO-Rankings zu sichern.

Sobald die Grundstruktur steht, definieren Sie die Seiten, die für Ihre Geschäftsziele am wichtigsten sind.

Identifizieren Sie die wichtigsten Seiten

Nicht alle Seiten haben denselben Stellenwert. Priorisieren Sie jene, die Ihre Geschäftsziele direkt unterstützen, wie Leistungsübersichten, Kontaktformulare, Karriereseiten oder Produktkataloge. Tools wie Google Analytics und Google Search Console helfen dabei, Seiten mit hohem organischem Traffic und starker Backlink-Unterstützung zu identifizieren. Diese Seiten sind entscheidend für Ihre Domain-Autorität und benötigen besonderen Schutz.

Vergessen Sie dabei nicht die rechtlichen Vorgaben: Seiten wie Impressum und Datenschutzerklärung müssen sowohl auf Desktop als auch mobil mit einem Klick aus dem Footer erreichbar sein. Diese Seiten sollten den aktuellen Anforderungen der DSGVO entsprechen, um rechtliche Risiken zu minimieren. Lassen Sie die Texte vor dem Launch von einem spezialisierten Anwalt prüfen.

Seitenkategorie Handlungsempfehlung SEO/Business-Nutzen
Hoher Traffic / Gute Rankings 1:1 übernehmen oder weiter optimieren Umsatztreiber; müssen geschützt werden
Viele Impressionen / Wenig Klicks Content und Meta-Daten überarbeiten Hohes Wachstumspotenzial
Starke Backlinks 301-Weiterleitungen bei URL-Änderung Erhält Domain-Autorität
Niedriger Traffic / Veraltet Löschen oder zusammenführen Verbessert Crawl-Budget
Conversion-Seiten UX und Call-to-Actions optimieren Unterstützt Lead-Generierung direkt

Nutzen Sie interne Verlinkungen gezielt, um Besucher auf Ihre wichtigsten „Money Pages“ zu lenken und diesen Seiten zusätzliche SEO-Stärke zu verleihen. Entwickeln Sie Buyer Personas, um die Suchintentionen Ihrer Zielgruppe besser zu verstehen. Ein MVP-Ansatz (Minimum Viable Product) hilft Ihnen, zunächst mit den wichtigsten rechtlich notwendigen und traffic-starken Seiten zu starten. Auf Basis realer Nutzerdaten können Sie die Struktur dann schrittweise erweitern.

Schritt 4: Aktualisieren und Migrieren Sie Ihren Content

Jetzt geht es darum, Ihre Inhalte zu überarbeiten und auf die neue Website zu übertragen. Dieser Schritt ist entscheidend für den Erfolg Ihrer SEO-Strategie. Von der Migration hängt ab, ob Ihre Sichtbarkeit gleich bleibt, steigt oder sinkt. Eine gründliche Planung ist hier das A und O, um Traffic-Verluste oder rechtliche Schwierigkeiten zu vermeiden.

Inhalte gründlich prüfen

Bevor Sie mit der Migration starten, sollten Sie Ihre bestehenden Inhalte genau analysieren. Tools wie Google Search Console, Google Analytics und Crawling-Programme helfen Ihnen, alle aktuellen URLs zu erfassen. Anhand von Traffic-Daten und Backlink-Profilen können Sie entscheiden, wie Sie mit jeder Seite verfahren: Soll sie bleiben, aktualisiert, zusammengeführt oder gelöscht werden? Seiten ohne Traffic oder Backlinks können Sie mit einem 410-Statuscode entfernen – das zeigt Suchmaschinen, dass die Löschung beabsichtigt ist, und beschleunigt die Entfernung aus dem Index.

Erstellen Sie ein URL-Mapping-Dokument, das alte URLs mit den neuen Versionen verknüpft. Dieses Dokument ist die Basis für Ihre 301-Weiterleitungen und sorgt dafür, dass keine Seite „verloren geht“. Vergessen Sie nicht, Meta-Daten und Robots-Tags aus dem alten System zu übernehmen. Sobald das Content-Audit abgeschlossen ist, prüfen Sie, ob Ihre Inhalte rechtlich auf dem neuesten Stand sind.

Rechtliche Vorgaben einhalten

Vor dem Launch müssen alle rechtlich relevanten Inhalte Ihrer Seite aktuell sein. Dazu gehören insbesondere das Impressum und die Datenschutzerklärung. Diese Seiten sollten sowohl auf Desktop als auch mobil leicht aus dem Footer erreichbar sein. Die Datenschutzerklärung muss genau erklären, welche Daten erhoben werden und wie diese verarbeitet werden – inklusive aller verwendeten Drittanbieter-Tools.

Ein Cookie-Consent-Tool ist Pflicht. Es muss Nutzern ermöglichen, Cookies genauso einfach abzulehnen wie zu akzeptieren. Beachten Sie: Datenschutzrelevante Plugins wie Google Analytics oder Google Maps dürfen erst nach ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers geladen werden. Für Online-Shops gelten zusätzliche Anforderungen: Der „Jetzt kaufen“-Button muss klar als zahlungspflichtig gekennzeichnet sein, und alle Preise müssen inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten angezeigt werden. Lassen Sie Ihre rechtlichen Texte von einem spezialisierten Anwalt prüfen, um Abmahnungen zu vermeiden.

Inhalte auf die neue Website übertragen

Sind alle Inhalte und rechtlichen Texte vorbereitet, kann die technische Migration beginnen. Verwenden Sie dazu eine passwortgeschützte Staging-Umgebung, wie z. B. staging.ihredomain.de. Damit verhindern Sie, dass unfertige Inhalte von Suchmaschinen indexiert werden. Setzen Sie für alle Seiten im Staging-Bereich ein „noindex“-Tag. Kurz vor dem Launch sollten Sie die DNS-TTL (Time to Live) bei Ihrem Domain-Provider auf einen niedrigen Wert wie 300 Sekunden reduzieren. Dadurch werden DNS-Änderungen schneller umgesetzt und die Downtime minimiert.

Für alle geänderten URLs müssen Sie sofort permanente 301-Weiterleitungen einrichten, um die SEO-Autorität zu erhalten. Vermeiden Sie dabei mehrstufige Weiterleitungen, da diese das Crawl-Budget belasten und die Ladezeiten verlängern. Nach der Migration sollten alle internen Links aktualisiert werden, damit sie direkt auf die neuen URLs zeigen. Denken Sie auch daran, Alt-Texte für Bilder zu übernehmen und Schema.org-Markup zu migrieren, um weiterhin Rich Snippets in den Suchergebnissen zu erzielen.

Schritt 5: Verbessern Sie Design und Nutzererlebnis

Nachdem Ihre Inhalte erfolgreich übertragen wurden, ist es an der Zeit, das Design und die Nutzererfahrung Ihrer Website zu optimieren. Für Handwerks- und Industrieunternehmen steht dabei nicht die Optik allein im Vordergrund – das Design muss funktional sein und die Zielgruppe gezielt ansprechen. Angesichts der Tatsache, dass inzwischen etwa zwei Drittel der Website-Besuche über mobile Geräte erfolgen, sollte die Gestaltung mit dem kleinsten Bildschirm beginnen.

Mobile First gestalten

Ihre Website muss auf Smartphones genauso effektiv und intuitiv sein wie auf einem Desktop. Beginnen Sie mit der Gestaltung für kleine Bildschirme und erweitern Sie diese dann schrittweise. Achten Sie darauf, dass alle anklickbaren Elemente wie Buttons und Links mindestens 48 Pixel groß sind, damit sie problemlos mit dem Finger bedient werden können. Platzieren Sie zentrale Informationen und wichtige Funktionen so, dass sie leicht mit dem Daumen erreichbar sind – idealerweise in der Bildschirmmitte.

Die Ladezeit spielt ebenfalls eine große Rolle: Schon eine Verzögerung von über einer Sekunde kann die Absprungrate erheblich erhöhen. Ziel sollte sein, die deutschen Durchschnittswerte von 2,6 Sekunden deutlich zu unterbieten. Verwenden Sie eine Schriftgröße von mindestens 16 Pixel für Fließtexte und sorgen Sie für einen hohen Farbkontrast nach AAA-Standard. So bleiben Ihre Inhalte selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen – etwa auf Baustellen oder in Werkshallen – gut lesbar. Diese Grundlagen der mobilen Optimierung schaffen eine solide Basis für weitere Designverbesserungen.

Professionelle Fotos und Grafiken einsetzen

Echte Bilder aus Ihrem Betrieb vermitteln mehr Vertrauen als generische Stockfotos. Zeigen Sie Ihre Projekte, Ihr Team oder Ihre Maschinen im Einsatz. Solche authentischen Einblicke unterstreichen Ihre Kompetenz und stärken Ihre Glaubwürdigkeit – ein entscheidender Faktor, insbesondere im B2B-Bereich. Denken Sie daran, dass Ihre Website nicht nur Kunden anspricht, sondern auch Fachkräfte, die Sie als attraktiven Arbeitgeber wahrnehmen sollen. Neben ansprechenden visuellen Elementen ist auch eine klare Struktur der Navigation essenziell.

Eine übersichtliche Menüführung erleichtert es Ihren Besuchern, schnell die gewünschten Informationen zu finden. Setzen Sie auf eine logische Hierarchie und bieten Sie mehrere Zugänge zu denselben Inhalten – über das Hauptmenü, interne Links oder Call-to-Action-Buttons. Jede Seite sollte einen klaren Handlungsaufruf (CTA) enthalten, wie z. B. „Angebot anfordern“, „Kontakt aufnehmen“ oder „Jetzt bewerben“. Telefonnummern und E-Mail-Adressen sollten als anklickbare Links formatiert sein, damit mobile Nutzer direkt anrufen oder eine Nachricht senden können. Mit diesen Maßnahmen schaffen Sie eine benutzerfreundliche Website, die sowohl Kunden als auch Fachkräfte überzeugt und Ihre Geschäftsziele unterstützt.

Schritt 6: Technische Probleme beheben

Die technische Grundlage einer Website spielt eine entscheidende Rolle für Ladegeschwindigkeit, Sicherheit und Wartungsaufwand. Während ein ansprechendes Design Besucher überzeugt, sorgt die Technik im Hintergrund dafür, dass alles reibungslos läuft. Besonders wichtig sind dabei zwei Aspekte: die Wahl des passenden Content-Management-Systems (CMS) und ein sicheres sowie schnelles Hosting.

Das richtige CMS auswählen

Für viele deutsche Handwerks- und Industriebetriebe gilt: Wählen Sie ein CMS, das Ihre wichtigsten Anforderungen erfüllt, anstatt auf ein komplexes System zu setzen, das theoretisch alles kann. WordPress ist mit 42 % Marktanteil in Deutschland führend und bietet für kleinere Teams einen entscheidenden Vorteil: Nach ein bis zwei Wochen Einarbeitung können Ihre Mitarbeiter produktiv arbeiten. Im Gegensatz dazu benötigt TYPO3 eine Einarbeitungszeit von drei bis sechs Monaten. Auch die laufenden Kosten unterscheiden sich: Während WordPress zwischen 100 € und 500 € monatlich kostet, liegen die Wartungskosten bei TYPO3 zwischen 300 € und 1.000 €.

„TYPO3 für eine einfache Firmenwebsite zu nutzen, ist vergleichbar mit einem Formel-1-Wagen im Stadtverkehr." – Hannes Kaltofen, Gründer & Geschäftsführer, TrySEO

Ein Praxisbeispiel zeigt die Unterschiede deutlich: Eine Steuerberatungskanzlei aus Köln mit 15 Mitarbeitern entschied sich 2022 für TYPO3. Die Implementierung dauerte sechs Monate statt der geplanten zwei, kostete 18.000 € und verursachte monatliche Wartungskosten von 800 €. Kleine Änderungen führten zu Wartezeiten von zwei bis drei Wochen. Nach 18 Monaten wechselte die Kanzlei für weitere 8.000 € zu WordPress, um flexibler zu arbeiten.

Achten Sie bei der Wahl des CMS darauf, dass es SEO-Funktionen wie anpassbare Meta-Tags und saubere URL-Strukturen bietet. Für Industriebetriebe ist außerdem die Integration in bestehende Systeme wie ERP oder CRM von Bedeutung. Neben dem CMS ist es essenziell, die technische Sicherheit und Performance der Website sicherzustellen.

Sicherheit und schnelles Hosting einrichten

Ein SSL-Zertifikat ist unverzichtbar: Es verschlüsselt die Datenübertragung und verbessert gleichzeitig das Google-Ranking. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) und tägliche Backups (mindestens 30 Tage) schützen Ihre Seite vor Angriffen. Ändern Sie die Standard-Login-URL (z. B. weg von /wp-admin) und begrenzen Sie Login-Versuche, um Brute-Force-Angriffe zu erschweren.

Die Ladegeschwindigkeit ist ein weiterer zentraler Faktor. Deutsche Websites laden im Durchschnitt in 2,6 Sekunden – doch bereits ab einer Verzögerung von einer Sekunde springen viele Besucher ab. Ein Content Delivery Network (CDN) kann helfen, Inhalte von Servern auszuliefern, die geografisch näher am Nutzer liegen. Bilder sollten automatisch komprimiert werden, idealerweise in modernen Formaten wie WebP oder AVIF, die die Dateigröße um bis zu 30 % reduzieren, ohne die Qualität zu beeinträchtigen.

Regelmäßige Updates für CMS, Plugins und Themes sind ein Muss, um Sicherheitslücken zu schließen. Entfernen Sie ungenutzte Plugins vollständig, da ihr Code andernfalls auf dem Server verbleibt und ein Sicherheitsrisiko darstellen kann.

Mit einer stabilen technischen Basis können Sie sich anschließend den SEO-Einstellungen widmen und Ihre Website weiter optimieren.

Schritt 7: SEO-Einstellungen aktualisieren

Ein Website-Relaunch ohne eine sorgfältig geplante SEO-Strategie kann schwerwiegende Folgen haben. Ein Beispiel: heilpraxisnet.de verlor innerhalb von 48 Stunden nach einer CMS-Migration ein Drittel seines Traffics. Ähnlich erging es dem Landesportal Schleswig-Holstein, das trotz einer Investition von 460.000 € aufgrund fehlerhafter URL-Weiterleitungen sowohl Traffic als auch Rankings einbüßte. Diese Fälle zeigen eindrücklich, wie gefährlich falsches URL-Management für die Sichtbarkeit einer Website sein kann.

Nachdem Sie den Content migriert und die technischen Grundlagen geschaffen haben, ist es an der Zeit, die SEO-Einstellungen gezielt zu aktualisieren.

URL-Weiterleitungen einrichten

Bevor der Relaunch erfolgt, sollten Sie eine Migrations-Map erstellen, die jede alte URL exakt der neuen zuordnet. Tools wie Google Search Console, Google Analytics oder Screaming Frog helfen dabei, alle URLs zu identifizieren, die derzeit Traffic erzeugen oder Rankings aufweisen. Anschließend richten Sie 301-Weiterleitungen ein, um die Link-Authority und Historie der alten URLs zu sichern.

„Google erkennt eine URL-Änderung nur dann als dauerhaft an, wenn der Webserver beim Weiterleiten einer URL den HTTP-Statuscode ‚301′ zurückgibt." – SISTRIX

Achten Sie darauf, Weiterleitungen direkt von der alten zur neuen URL einzurichten, um unnötige Ketten zu vermeiden. Vergessen Sie nicht, auch Bilder und PDFs weiterzuleiten, die Traffic generieren oder externe Backlinks haben. Testen Sie die Weiterleitungen mit Tools wie der Browser-Erweiterung „Redirect Path" oder Screaming Frog und überwachen Sie die Google Search Console in den ersten Wochen nach dem Relaunch regelmäßig auf 404-Fehler.

Meta-Daten und Sitemaps aktualisieren

Exportieren Sie Ihre bestehenden Meta-Titel und -Beschreibungen mit Tools wie Screaming Frog und ordnen Sie sie der neuen URL-Struktur zu. Behalten Sie optimierte Titel und Beschreibungen für gut rankende Seiten bei, um Ranking-Verluste zu vermeiden. Nutzen Sie die Gelegenheit, um Meta-Beschreibungen mit klaren Handlungsaufforderungen zu versehen und auf die richtige Länge zu bringen.

Die neue XML-Sitemap sollte ausschließlich URLs mit dem Status-Code 200 enthalten – keine weitergeleiteten oder gelöschten Seiten. Entfernen Sie dabei Taxonomien ohne Mehrwert, wie Produktattribute oder gefilterte Seiten, um „Thin Content"-Probleme zu vermeiden. Vergleichen Sie die neue Sitemap mit der alten, um sicherzustellen, dass keine wichtigen Seiten fehlen. Reichen Sie die aktualisierte Sitemap direkt nach dem Relaunch bei Google Search Console und Bing Webmaster Tools ein und passen Sie die robots.txt-Datei an, damit sie auf den neuen Speicherort verweist.

Core Web Vitals prüfen

Nach der Anpassung der URL-Struktur, Meta-Daten und Sitemaps sollten Sie die Core Web Vitals überprüfen. Diese drei nutzerzentrierten Metriken sind ein Ranking-Signal für Google: Largest Contentful Paint (LCP) misst die Ladegeschwindigkeit, Interaction to Next Paint (INP) die Reaktionsfähigkeit und Cumulative Layout Shift (CLS) die visuelle Stabilität. Seit März 2024 ersetzt INP offiziell den First Input Delay (FID). Derzeit erreichen nur 4 % aller Websites bei allen drei Metriken einen „guten" Wert.

Metrik Gut (Ziel) Verbesserungsbedarf Schlecht
LCP (Ladezeit) ≤ 2,5 s 2,5 s – 4,0 s > 4,0 s
INP (Reaktionsfähigkeit) ≤ 200 ms 200 ms – 500 ms > 500 ms
CLS (Visuelle Stabilität) ≤ 0,1 0,1 – 0,25 > 0,25

Um LCP zu verbessern, sollten Sie die Server-Antwortzeiten optimieren, Bilder komprimieren und wichtige Ressourcen mit rel="preload" vorladen. Für bessere INP-Werte reduzieren Sie die Ausführungszeit von JavaScript und optimieren Third-Party-Code wie Widgets oder Werbung. CLS-Werte lassen sich verbessern, indem Sie Bilder und Videos mit festen width– und height-Attributen versehen und das nachträgliche Einfügen dynamischer Inhalte vermeiden. Nutzen Sie Tools wie Google Search Console, PageSpeed Insights oder Lighthouse, um die Werte zu überwachen und die Verbesserungen über einen Zeitraum von 28 Tagen zu validieren.

Mit diesen Maßnahmen legen Sie die Basis für den nächsten Schritt: umfassende Tests vor dem Launch.

Schritt 8: Alles vor dem Launch testen

Bevor Ihre neue Website live geht, sollten Sie alle Elemente in einer passwortgeschützten Staging-Umgebung testen. Diese Umgebung simuliert den Live-Server und verhindert, dass Suchmaschinen die Testversion indexieren oder dass Fehler auf der bestehenden Website sichtbar werden.

„Der Website-Relaunch sollte niemals an einem Freitag oder vor einem Feiertag stattfinden. Besser ist der Wochenanfang, dann bleibt genügend Zeit, um unentdeckte Fehler zu beheben." – Tobias Ebert, Geschäftsführer, laOlaWeb GmbH

Nutzen Sie Tools wie den Screaming Frog SEO Spider, um die Staging-Site zu crawlen. So lassen sich Probleme wie 404-Fehler, fehlende Meta-Daten, falsche Status-Codes sowie defekte interne und externe Links aufspüren. Testen Sie außerdem die Funktionalität aller Formulare, einschließlich E-Mail-Versand und Spam-Schutz. Vor dem Launch sollten Sie alle Testinhalte entfernen. Mit diesen Schritten ist die Vorbereitungsphase abgeschlossen, und Sie können sich der abschließenden Qualitätssicherung widmen.

Auf mobilen Geräten testen

In vielen Branchen übersteigt die mobile Nutzung inzwischen die Nutzung von Desktops. Deshalb ist es wichtig, die Website auf verschiedenen Smartphones, Tablets und Desktops mit unterschiedlichen Bildschirmgrößen zu prüfen. Tools wie BrowserStack können verschiedene Geräte-Browser-Kombinationen simulieren, ersetzen jedoch nicht den Test auf echten Geräten. Achten Sie darauf, dass klickbare Elemente auf Touch-Geräten mindestens 48 px groß sind und die Textfarbe den AAA-Standards für Lesbarkeit entspricht. Testen Sie die Website in den gängigen Browsern wie Chrome, Safari, Firefox und Microsoft Edge – sowohl unter iOS und Android als auch unter Windows und macOS.

Ladegeschwindigkeit testen

Eine schnelle Ladezeit ist entscheidend, da Nutzer oft abspringen, wenn eine Seite länger als eine Sekunde lädt. Deutsche Websites liegen im Durchschnitt bei über 2,6 Sekunden Ladezeit. Nutzen Sie Tools wie Google PageSpeed Insights, Lighthouse, GTmetrix oder Pingdom, um die Performance zu messen. Optimieren Sie die Ladezeit durch Bildkompression und serverseitiges Caching, um die initiale Geschwindigkeit zu verbessern.

Alle Funktionen überprüfen

Gehen Sie alle Funktionen der Website gründlich durch. Testen Sie Buttons, Menüs, Slider und Akkordeons manuell. Durchlaufen Sie alle User Journeys, wie die Nutzung von Kontaktformularen, Preisrechnern oder Checkout-Prozessen. Überprüfen Sie zudem die SSL-Verschlüsselung, eine DSGVO-konforme Cookie-Lösung sowie die Vollständigkeit von Impressum und Datenschutzerklärung. Stellen Sie sicher, dass Tracking-Codes wie Google Analytics 4 oder der Tag Manager korrekt integriert sind und Conversion-Ziele ausgelöst werden. Vor dem Launch müssen alle „noindex“- oder „nofollow“-Tags entfernt werden, um sicherzustellen, dass die Website für Suchmaschinen sichtbar ist. Diese detaillierten Tests gewährleisten einen reibungslosen Übergang ins Live-System.

Test-Kategorie Zu prüfende Elemente Empfohlene Tools
Performance Ladegeschwindigkeit, Bildkompression, Caching Google PageSpeed Insights, Lighthouse, Pingdom, GTmetrix
SEO 301-Weiterleitungen, Sitemaps, Meta-Tags, robots.txt Google Search Console, Screaming Frog, SEMRush
Kompatibilität Browser (Chrome, Safari, Edge), Mobile Responsiveness BrowserStack, Google Mobile-Friendly Test
User Experience Links, Formulare, Navigation, interaktive Elemente Hotjar, Clarity (für Post-Launch-Heatmaps)
Rechtliches/Sicherheit SSL (HTTPS), DSGVO/Cookie-Consent, Impressum CookieYes, spezialisierte Rechtsberatung

Schritt 9: Launch und Performance überwachen

Nach gründlichen Tests steht der geplante Launch an. Der ideale Zeitpunkt liegt am Wochenanfang, vorzugsweise spät abends oder früh morgens, wenn der Website-Traffic gering ist. Sichern Sie die alte Version der Website endgültig und aktivieren Sie unmittelbar nach dem Launch die 301-Weiterleitungen.

Soft Launch für einen sicheren Start

Ein Soft Launch minimiert Risiken deutlich. Entfernen Sie den Passwortschutz sowie alle „noindex"-Tags aus der Staging-Umgebung. Nach dem Go-Live sollten Sie sofort einen Quick-Check durchführen. Prüfen Sie dabei folgende Punkte:

  • Funktion der Startseite
  • Hauptnavigation und wichtige Conversion-Pfade
  • Formularfunktionen
  • SSL-Zertifikat

Reichen Sie anschließend die aktualisierte XML-Sitemap ein. Mit der Google-Suche (site:ihredomain.de) können Sie überprüfen, ob die Weiterleitungen korrekt eingerichtet sind.

Performance im Blick behalten

Die Tests aus Schritt 8 haben die Basis geschaffen – jetzt gilt es, die Performance der live geschalteten Website zu beobachten. In den ersten 4–6 Wochen können Rankings und Traffic leicht schwanken, was völlig normal ist. Überwachen Sie täglich die Google Search Console, um Crawl-Fehler oder Indexierungsprobleme frühzeitig zu erkennen. Achten Sie auf Kennzahlen wie Bounce-Rate und Verweildauer, da diese Hinweise auf technische oder Usability-Probleme geben können. Kontrollieren Sie außerdem, ob Tracking-Tools wie Google Analytics 4 ordnungsgemäß Daten erfassen und Conversion-Ziele korrekt ausgelöst werden. Tools wie Hotjar oder Microsoft Clarity helfen, das Nutzerverhalten zu analysieren und mögliche Schwachstellen aufzudecken.

Kontinuierliche Updates und Optimierungen

Eine Website ist nach dem Launch kein abgeschlossenes Projekt. Legen Sie regelmäßige Wartungsintervalle fest, um Sicherheits-Updates, Plugin-Aktualisierungen und Backups durchzuführen. Alle 3–4 Monate sollten Sie die Performance-Daten analysieren, um gezielte Verbesserungen vorzunehmen – sei es bei der Ladegeschwindigkeit, der Conversion-Rate oder der Content-Struktur. Statt große Relaunches alle paar Jahre durchzuführen, setzen moderne Websites auf kontinuierliche Optimierung. Nutzen Sie A/B-Tests, um kleinere Änderungen zu testen, anstatt Entscheidungen rein subjektiv zu treffen. Dieser fortlaufende Prozess sorgt nicht nur für langfristigen Erfolg, sondern stellt sicher, dass Ihre Website flexibel auf zukünftige Anforderungen reagieren kann.

Fazit: So gelingt Ihr Website-Relaunch

Ein Website-Relaunch ist keine bloße Schönheitskur, sondern eine strategische Chance, Ihr Unternehmen digital neu aufzustellen. Mit einem klaren 12-Schritte-Plan verwandeln Sie Ihre Website in einen leistungsstarken Vertriebskanal und sichern gleichzeitig Ihre mühsam aufgebaute SEO-Performance. So vermeiden Sie typische Fehler, die oft zu drastischen Einbrüchen bei den Besucherzahlen führen.

Moderne Websites müssen heute weit mehr leisten: Sie sind schnell, mobilfreundlich und entsprechen allen rechtlichen Anforderungen. Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland ist eine professionelle Online-Präsenz unverzichtbar, um sowohl Kunden als auch Fachkräfte zu überzeugen und im Wettbewerb zu bestehen.

„Ein Website-Relaunch ist ein Marathon, kein Sprint." – emit.digital

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in klar definierten Zielen und einer kontinuierlichen Optimierung. Ob Sie 20 % mehr Anfragen generieren oder die Ladezeit halbieren möchten – der Erfolg Ihres Relaunches hängt davon ab, wie gut Sie diese Ziele messen und umsetzen. Besonders die ersten 4–6 Wochen nach dem Launch sind entscheidend: Beobachten Sie Rankings, beheben Sie Crawl-Fehler und analysieren Sie das Nutzerverhalten, um frühzeitig nachzusteuern.

Ein Relaunch ist jedoch kein Endpunkt, sondern der Beginn eines Prozesses. Nur durch regelmäßige Analysen und Anpassungen bleibt Ihre Website langfristig erfolgreich.

Die Rankingwerk GmbH unterstützt Unternehmen aus Handwerk, Industrie und Dienstleistungen bei jedem Schritt des Relaunch-Prozesses – von der strategischen Planung über SEO-optimierte Inhalte bis hin zur technischen Umsetzung und dem Monitoring nach dem Launch. So wird Ihre neue Website nicht nur optisch ansprechend, sondern auch ein echter Geschäftstreiber.

FAQs

Wie stelle ich sicher, dass meine SEO-Rankings bei einem Website-Relaunch erhalten bleiben?

Um sicherzustellen, dass Ihre SEO-Rankings bei einem Website-Relaunch nicht leiden, gibt es einige wichtige Maßnahmen, die Sie beachten sollten:

  • SEO-Analyse durchführen: Analysieren Sie Ihre bestehende Website gründlich, um wichtige Rankings und URLs zu identifizieren, die geschützt werden müssen. So wissen Sie genau, welche Seiten priorisiert werden sollten.
  • 301-Weiterleitungen einrichten: Sorgen Sie dafür, dass alte URLs korrekt auf die neuen Seiten weiterleiten. Das verhindert, dass Nutzer auf Fehlermeldungen stoßen, und bewahrt das Ranking Ihrer bisherigen Inhalte.
  • Technische SEO prüfen: Überprüfen Sie technische Aspekte wie Ladegeschwindigkeit, mobile Nutzbarkeit und Crawling-Freundlichkeit. Diese Faktoren spielen eine große Rolle für die Sichtbarkeit Ihrer Website.

Vergessen Sie nicht, Backups Ihrer Website anzulegen, bevor Sie den Relaunch starten. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, bei Problemen schnell wieder auf den alten Zustand zurückzugehen. Nach dem Relaunch ist es wichtig, die Performance im Blick zu behalten. Überwachen Sie regelmäßig die Website, um Fehler frühzeitig zu erkennen und zu beheben. So bleibt Ihre SEO-Strategie auch nach dem Relaunch stabil.

Welche technischen Aspekte sind bei einem Website-Relaunch besonders zu beachten?

Bei einem Website-Relaunch gibt es einige technische Aspekte, die einfach nicht vernachlässigt werden dürfen. Dazu gehören eine reibungslose Datenmigration, schnelle Ladezeiten, eine fehlerfreie Funktionalität und die Einhaltung der Datenschutzrichtlinien, wie beispielsweise der DSGVO. All diese Punkte sorgen dafür, dass die Website technisch sauber läuft und rechtlich abgesichert ist.

Auch die Suchmaschinenoptimierung (SEO) darf nicht zu kurz kommen. Sie sollte angepasst werden, damit die Website nach dem Relaunch weiterhin gut auffindbar bleibt. Eine gründliche Prüfung – sowohl während des Relaunchs als auch danach – ist dabei unverzichtbar. So lassen sich mögliche Probleme frühzeitig erkennen und direkt beheben.

Wie stelle ich sicher, dass meine Website nach dem Relaunch rechtlich einwandfrei ist?

Um sicherzugehen, dass Ihre Website nach dem Relaunch rechtlich sicher ist, sollten Sie die deutschen Gesetze genau beachten. Ein vollständiges Impressum ist unerlässlich, wie es in § 5 TMG und § 55 RStV vorgeschrieben ist – das gilt für alle Websites, unabhängig von Größe oder Branche. Ebenso unverzichtbar ist eine DSGVO-konforme Datenschutzerklärung, die klar und verständlich darlegt, wie personenbezogene Daten verarbeitet werden. Falls Ihre Website Cookies verwendet, die nicht technisch notwendig sind, benötigen Sie die aktive Zustimmung der Nutzer, etwa durch ein Cookie-Banner.

Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie keine Urheberrechte verletzen. Verwenden Sie ausschließlich lizenzierte oder selbst erstellte Inhalte wie Bilder, Texte und Videos. Ein weiterer Punkt, den Sie beachten sollten, ist die Barrierefreiheit Ihrer Website. Diese ist besonders für öffentliche Einrichtungen in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Indem Sie diese Aspekte frühzeitig berücksichtigen, können Sie Abmahnungen, Bußgelder oder andere rechtliche Schwierigkeiten vermeiden. Falls Sie unsicher sind, ist es ratsam, sich rechtlich beraten zu lassen, um alle Anforderungen zu erfüllen.

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